Alles über
Essig

Sauer macht lustig…
oder gibt‘s da noch mehr?

Zum Essig ist alles gesagt. Da kann uns nun wirklich nichts mehr überraschen, oder?! Weit gefehlt. Auch in unserer Sammlung gibt es sicher noch die eine oder andere überraschende Kuriosität, deshalb: Vorhang auf für die ungeahnten Talente unseres Lieblings aus dem Küchenschrank!

Essig – das wohl älteste Würzmittel der Welt.

Wer hätte das gedacht? Bereits um 6.000 v. Chr. wurde Essig von vielen Hochkulturen hergestellt und zum Würzen, Haltbarmachen oder auch mit Wasser verdünnt als erfrischendes Getränk verwendet, das man bedenkenlos zu sich nehmen konnte.

So viel konsumieren wir!

Der Durchschnitts-Deutsche verbraucht rund 2,5 Liter Essig pro Jahr im Rahmen der Ernährung. Ok, im Vergleich zum Nationalgetränk Bier sicher noch kein Spitzenreiter, aber für ein Würzmittel doch schon eine sehr beachtliche Leistung, oder?

Die Entstehung von Essig

Die Entstehung von Essig ist dabei ganz einfach und ein natürlicher Prozess: Bakterien aus größtenteils alkoholischen Flüssigkeiten wie zum Beispiel Wein und Bier oder Fruchtsaft. Sie reagieren mit der Luft und beginnen zu gären, so dass der Alkohol im Laufe der Zeit in Essig umgewandelt wird. In modernen Verfahren werden im Sinne der Beschleunigung Essigbakterien hinzugefügt und zum Gären gebracht.

Je hochwertiger die Grundzutaten, desto weniger Hilfsstoffe werden für einen guten Geschmack benötigt.
Es gilt also: je kürzer die Zutatenliste, desto besser.

Gar nicht so sauer, wie man denkt…

Wann spricht man eigentlich von Essig, und wann von Essigessenz? Diese beiden Begriffe sind in Deutschland per Verordnung geregelt und werden über ihren Gehalt an Essigsäure unterschieden. Bei einem Säureanteil von min. 5% spricht man von Essig, zwischen 15,5% und max. 25% dagegen von Essigessenz. „Normaler“ Essig ist also lange nicht so sauer, wie man denkt. Essigessenz verfügt über eine deutlich konzentriertere Säure. Ob sie deshalb aber auch lustiger macht, ist nicht bewiesen.

Auf Grund ihrer Stärke eignet sich Essigessenz hervorragend zum Einkochen und Einmachen. Auch gegen Kalk, Schmutz und Bakterien findet Essigessenz beim Putzen häufig Einsatz.

In der Kürze liegt die… Na?!

Für Essig gilt dasselbe wie für Öl: je hochwertiger die Grundzutaten, desto weniger Zusätze oder Hilfsstoffe werden benötigt, um einen guten Geschmack zu erzielen. Wie bei vielen Lebensmitteln kann man also auch bei Essig und Essigessenz als Faustregel sagen: je kürzer die Zutatenliste, desto besser das Endprodukt!

Essig – die Wellness-Queen.

Nicht nur in Küche und Haushalt gilt Essig als echtes Multitalent, sondern auch – man glaubt es kaum – in der Schönheitspflege. Denn Essig enthält zahlreiche Inhaltsstoffe, die sich gut für Haut-, Haar- und sogar Nagelpflege eignen. Das wussten schon die alten Griechen.

Eine Haarspülung beispielsweise aus Essig gemixt mit Wasser tut der Kopfhaut gut und stellt den natürlichen Säureschutzmantel der Haut wieder her. Saubere und gut riechende Füße gibt‘s nach einem Fußbad in warmem Wasser mit einem Spritzer Essig. Und sogar Nagellack hält besser, wenn man die Hände vorher in lauwarmem Wasser mit einem Schuss Essig vorbehandelt. So werden auch die letzten Ablagerungen sanft entfernt und der Lack kann besser haften.

Wer hätte das gedacht?

Macht sauer denn jetzt wirklich lustig?

Manche Menschen vielleicht, aber eigentlich geht diese Redewendung auf das altertümliche Wort „gelustig“ zurück. Also auf etwas Lust haben, zum Beispiel ein bestimmtes Gericht oder Getränk.

Saure Lebensmittel machen uns also hungrig, da sie die Speichelproduktion anregen. Aber wenn es zu sauer wird, lassen sie uns auch den Mund verziehen und wir sehen mit etwas Phantasie aus, als würden wir lächeln. Wenn also das nächste mal jemand grummelig am Nachbartisch sitzt: Einfach eine Flasche Essig rüberschieben, vielleicht hilft das ja…

Aber das haben wir von SURIG nicht alleine geschafft. Denn erst wenn der „Mama-Test“ bestanden ist, lebt ein Produkt wie dieses im Haushalt der Kinder weiter. Wir danken also allen Mamas, die es je gab, für die Weiterempfehlung an die nächste Generation. Denn nur die besten Traditionen bleiben eben in jeder Familie erhalten!